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Pressespiegel Grundschule Düshorn
Pressespiegel
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WZ vom
11.11.2020 |
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WZ vom
22.10.2020 |
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WZ vom
16.7.2020 |
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WZ vom
25.5.2019 |
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WZ vom
10.7.2018 |
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WZ vom
21.6.2018 |
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WZ vom
26.4.2018 |
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WZ vom
14.12.2017 |
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WZ vom
05.05.2017 |
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WZ vom
26.10.2016 |
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WZ vom
11.06.2016 |
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WZ vom
19.02.2016 |
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WZ vom
29.01.2016 |
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WZ vom
12.12.2015 |
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WZ vom
13.11.2015 |
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WZ vom
07.11.2015 |
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WZ vom
26.02.2015 |
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WZ vom
06.01.2015 |
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WZ vom
28.07.2014 |
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WZ vom
06.01.2014 |
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WZ vom
21.09.2013 |
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WZ vom
22.08.2013 |
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WZ vom
22.07.2013 |
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WZ vom
01.07.2013 |
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WZ vom
27.06.2013 |
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WZ vom
22.06.2013 |
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WZ vom
06.06.2013 |
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WZ vom
13.05.2013 |
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WZ vom
24.04.2013 |
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WZ vom
20.09.2012 |
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WZ vom
06.12.2011 |
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WZ vom
13.07.2011 |
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WZ vom
04.07.2011 |
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WZ vom
21.04.2011 |
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WZ vom
29.03.2011 |
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WZ vom
22.12.2010 |
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WZ vom
22.11.2010 |
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WZ vom
19.11.2010 |
Wipak
hilft beim Forschen
Experimentierkästen:
Kooperation mit Grundschule in Düshorn
Düshorn.
Eine Abordnung der Bomlitzer Industriepark-Firma Wipak
war jetzt zu Gast in der Grundschule Düshorn.
Im Gepäck hatten die Gäste einen Experimentierkasten,
mit dem die Schüler chemische Phänomene,
beispielsweise eine Geheimtinte aus Zitronensaft, erleben
können. Dr. Annett Kaeding-Koppers, Leiterin Forschung
und Entwicklung bei Wipak, und Frank Augustin, Leiter
Personal Service, überreichten den Koffer.
„Gerade im Grundschulalter ist die Motivation der
Kinder, sich mit Naturphänomenen zu beschäftigen,
groß. Wir freuen uns , dass wir nun das naturwissenschaftliche
Angebot an unserer Schule erweitern können“,
sagten die Fachlehrerinnen Nicole Ahrens und Katharina
Wagner.
Mit dem Projekt „Experimentierkasten – Mein
erstes Chemiepraktikum“ leistet Wipak einen Beitrag,
die frühkindliche Begeisterung für naturwissenschaftliche
Fragen zu fördern. Ziel ist es, die Grundschullehrkräfte
bei chemischen Themen im Sachunterricht zu unterstützen
und ihnen ein „Werkzeug“ zur Verfügung
zu stellen, mit dem sie spannende Experimente vornehmen
können. Wipak geht mit der Grundschule Düshorn
eine Kooperation ein und stattet die Schule mit dem Experimentierkasten
sowie der dazugehörigen Schutzbekleidung aus.

Kleine Forscher:
Schüler der Grundschule Düshorn
werden in Zukunft auch weiter von
Wipak mit Experimentiermaterialien
unterstützt.
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WZ vom
08.11.2010 |
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WZ vom
23.06.2010 |
Hurra!
Sechs Wochen schulfrei!
Heute
Morgen um 10.45 Uhr freuen sich die 26 Schülerinnen
und Schüler der Klasse 2a der Grundschule Düshorn
gleich doppelt über das Pausenklingeln: Denn
die „Pause“ dauert jetzt ganze sechs
Wochen an. Vor den lang ersehnten Sommerferien bekommen
die rund 941.000 Jugendliche in Niedersachsen allerdings
erst ihre Zeugnisse überreicht – nicht
für jeden ein schöner Moment. Das Kultusministerium
rechnet wieder mit mehr als 20.000 Wiederholern.
Von schlechten Noten oder Sitzenbleiben ist bei den
Sieben- und Achtjährigen der Klasse 2a allerdings
nichts zu spüren. Mit einem lautstarken „Hurra!“ und
den Zeugnissen in Händen strömen sie aus
der alten Eingangstür der Ludwig-Rahlfs-Schule
(Bild). Sechs Wochen Freizeit, Spiel und Spaß wartet
nun auf alle Schülerinnen und Schüler – hoffentlich
bei schönstem Sommerwetter.

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WZ vom
07.05.2010 |
Unsere
Klasse is(s)t klasse!
Unter
diesem Motto hat die Klasse 2a der Grundschule Düshorn
an einem neunwöchigen Ernährungs-und Bewegungsprojekt
teilgenommen, das von der Stiftung Lesen unterstützt
wird. In diesen Wochen haben die Kinder viel über
gesunde Ernährung gelernt und das theoretisch
Gelernte in die Praxis umgesetzt. Die Kinder konnten
mit einer Punktekarte individuell Punkte sammeln, indem
sie bunt belegte Pausenbrote in der Schule aßen,
mindestens sechs Gläser Wasser oder Saftschorlen
pro Tag tranken, privat Sport trieben, sich mit der
Familie bewegten, mit der Familie zusammen aßen
und vieles mehr... Auch mit Klassenaktionen wurden
Punkte gesammelt – unter anderem mit Kochaktionen,
bei denen die Kinder vom Bockhorner Gastronom Henrik
von Hörsten unterstützt wurden. Auch
Düshorner Betriebe, die mit Nahrungsmittelerzeugung
bzw. -vertrieb zu tun haben, wurden besichtigt.

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WZ vom
29.09.2009 |
„Hau
tou!“ im Düshorner Dorfmuseum
Die
Kinder der Klassen 3a und 3b der Düshorner Grundschule
besuchten das Dorfmuseum Düshorn. Im Sachunterricht
hatten die Kinder Getreidearten kennengelernt und erfahren,
wie früher geerntet wurde. Im Textilen Gestalten
hatten die Kinder nachgeforscht, aus welchen Materialien
Kleidung hergestellt wird. Im Dorfmuseum konnten die
Kinder nun sehr anschaulich ihr Wissen erweitern. Sie
erlebten die Bearbeitung von Flachs und Schafwolle,
die Arbeit an Spinnrädern. Am Webstuhl schließlich
konnten die Kinder beobachten, wie dann aus dem Faden
Tuch hergestellt wird. Nach einer kleinen Darbietung
zur Herstellung von Butter lernten die Kleinen den
Umgang mit dem Dreschflegel samt dem Anfeuerungsruf „Hau
tou!“.

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WZ vom
22.09.2009 |
Porzellanausstellung „Tischlein
deck dich“
in der Galerie „Jottwedee“ in
Ellinghausen
Ellinghausen/Düshorn (sl). Bei strahlendem
Wetter und strahlenden Gesichtern fand ein
außergewöhnliches Kunstprojekt von
und für Kinder am vergangenen Sonntag zum
Weltkindertag in der Galerie „Jottwedee“ in
Ellinghausen mit einer Ausstellung einen
feierlichen Abschluss. Kinder der Klassen 3a
und 3b der Ludwig-Ralfs-Schule Düshorn hatten
unter dem Motto „Tischlein deck dich“ – ein
Projekt der Galerie Jottwedee in Zusammenarbeit
mit einer Porzellanmalerin – Teller und
Tassen mit Porzellanmalerei nach ihren Wünschen
dekoriert.
Nun präsentierten die jungen
Künstler ihre Porzellanstücke. Bei
der Eröffnung konnte man stolze Kinder erleben,
die mit musikalischen Beiträgen und Wünschen
zum Weltkindertag ihrer Freude Ausdruck gaben. „Wir
haben miteinander gearbeitet, und auch mal geflucht,
wenn die Tasse oder der Teller einen Ausrutscher
zu überstehen hatte. Aber ihr habt etwas
bewegt. Hattet Mut, die Wünsche zum Weltkindertag
niederzuschreiben, um sie in die Welt zu schicken“,
betonte Kündtlerin Anna Marianne Sidenstein-Berwig,
und Ortsvorsteher Wolfgang Ahrens lobte in seiner
Eröffnungsrede die Zusammenarbeit zwischen
der Galerie „Jottwedee“ und der
Grundschule im Ort. „Kinder sollen als
wichtige, individuelle Personen betrachtet werden
und Politik kann Kinder nur stärken, wenn
sie Familien stärkt in der Erziehung ihrer
Kinder“, so Ahrens.
Die
Ausstellung kann von
Dienstag, 22. September, bis Freitag 25. September,
in der Zeit von 16 bis 19 Uhr in der Galerie
besichtigt werden.


Musikalisch
umrahmt: Kinder der 3b der Ludwig-Rahlfs-Schule
Düshorn trugen Lieder vor (oben) bei
der Porzellanausstellung „Tischlein
deck dich“ der Drittklässler (unten)
in der Galerie „Jottwedee“ in
Ellinghausen.
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Walsroder Markt vom 26.08.2009 |
Viele
Menschen freuen sich über einen guten und
sicheren Arbeitsplatz, der ihnen lange erhalten bleibt.
Frau Erika Schulte hat eine solche Anstellung, denn sie
ist seit nunmehr 25 Jahren als Reinigungskraft an der
Ludwig-Rahlfs-Schule Düshorn tätig.
Alle
Kinder und Erwachsenen der Schule hoffen, dass sie
als eine der guten Feen in dem dreiköpfigen Reinigungsteam
zusammen mit ihren Kolleginnen noch lange in den Räumen
der Schule für die bewährte Ordnung und Sauberkeit
wirken darf.
Bürgermeisterin Frau Lorenz brachte am letzten Mittwoch
dann auch persönlich die besten Wünsche und einen
Blumengruß der Stadt Walsrode zu diesem besonderen
Dienstjubiläum.

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WZ vom
09.05.2009 |
Kleine
Buchautoren schreiben um die Wette
Im
März startete in Walsrode ein neuer Wettbewerb
zur Leseförderung: Die Schüler lesen
nicht mehr Kreatives vor, sondern werden einfach
selbst zum Geschichtenschreiber – beim ersten
Walsroder Schreibwettbewerb. Die Pisa-Studie führte
in den vergangenen Jahren dazu, dass in Deutschland
Leseinitiativen wie die Pilze aus dem Boden schossen.
Auch in Walsrode gehen die Vorlesepaten des Projekts
"Ich lese gern" inzwischen in die dritte "Vorlesesaison".

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WZ vom
28.11.2008 |
Es
geht um richtiges und schnelles Rechnen
Erste
Mathe-Olympiade der Walsroder Grundschulen / Sieger
kommen aus Düshorn
Das
kleine wie große Einmaleins
bergen für
manche Schüler noch so einige Tücken. Doch
nicht so für die Teilnehmer bei der ersten Mathe-Olympiade
der Walsroder Grundschulen, die von den Verantwortlichen
der GS Kirchboitzen und der Kreissparkasse organisiert
wurde. Bürgermeisterin Silke Lorenz eröffnete
die Veranstaltung am Mittwochmorgen.
Kirchboitzen
(lip). Die besten Rechen-Cracks trafen sich jetzt in
der Sporthalle der Schule in Kirchboitzen zu einem
mathematischen Wettstreit. Je fünf Teilnehmer
der dritten und vierten Klassen der Grundschulen Süd,
Vorbrück, Düshorn und Kirchboitzen (die Marktschule
musste kurzfristig absagen) schickten sich an, die besten
Rechner zu stellen. "Jede Gruppe, die am schnellsten
richtig gerechnet hat, bekommt drei Punkte. Für
das richtige Ergebnis erhalten die Gruppen zwei Punkte
und zudem gibt es einen Punkt, wenn Teile der Aufgaben
erfüllt sind", erklärte Schulleiterin
Renate Reinhardt die Regeln.
Am
Ende rechnete die Gruppe aus Düshorn am besten
und belegte mit insgesamt 26 Punkten den ersten Platz.
Punktgleich mit 19 Zählern folgten dann die Vorbrücker
Schüler und die Gastgeber aus Kirchboitzen vor der
Grundschule Süd (14 Punkte).
Diese
Veranstaltung sollte als "Initialzündung"
für
weitere gemeinsame Aktivitäten zwischen den Walsroder
Grundschulen gesehen werden, erläuterte Renata Reinhardt.
"Die zweite Auflage der Mathe-Olympiade ist bereits in
Planung und soll von einem unserer Nachbarn organisiert
werden."
Musikalisch und tänzerisch wurde die Olympiade von
den Cheerleadern der dritten und vierten Klasse der Grundschule
Kirchboitzen begleitet.

Ungewöhnlicher
Wettbewerb: Jede
Grundschule schickte ihre schnellsten und besten
Rechner. Die Mathe-Olympiade war der Auftakt
für weitere Zusammenarbeit.
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WZ vom
03.11.2008 |
Grundschüler
freuen
sich über Computer
Die Kinder der Ludwig-Rahlfs-Grundschule
Düshorn freuen sich über eine großzügige
Spende des Heidekreisklinikums Walsrode in
Form von Rechnern und Monitoren.
Die bereits vorhandene Ausstattung der Grundschule
konnte hierdurch aufgestockt und modernisiert
werden. Nun ist es den Schülerinnen und
Schülern in allen Klassen möglich,
mit Hilfe des Computers zu arbeiten. Sei es beim
Schreiben eigener Texte, zur Bearbeitung von
Lernprogrammen oder auch, um zu aktuellen Unterrichtsthemen
im Internet zu recherchieren.
Der
Einsatz der Computer im täglichen Unterrichtsgeschehen
ist nicht nur eine sinnvolle Ergänzung zu
den vorhandenen Lernangeboten, die Arbeit mit
den Rechnern macht den Kindern viel Freude und
verhilft ihnen zum selbstverständlichen
Umgang mit diesem Medium.

Spende: Die Grundschüler der Ludwig-Rahlfs-Schule
freuen sich über die neuen Computer.
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WZ vom
07.07.2008 |
Schüler
setzen ein Denkmal mit Buntstiften
Die Kinder der Klasse 4b der Grundschule
Düshorn haben ein Denkmal der besonderen Art
gestaltet. Mit Holzmasten, Farbe und der fachmännischen
und tatkräftigen Unterstützung von Hausmeister
Thomas Reichstein kreierten die Kinder große
Buntstifte, die demnächst vor der Schule ihren
Platz finden werden. Nachdem Thomas Reichstein
den Masten mit der Motorsäge die Buntstiftform
verpasste, malten die Schüler mit Pinsel und
Schutzkleidung die mannshohen Buntstifte an.

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WZ vom
05.07.2008 |
Bär
Brutus im Gotteshaus
In der St. Johannes der Täufer-Kirche
in Düshorn wurde das Singspiel „Der
böse Bär Brutus“ während des
Gottesdienstes aufgeführt. Beteiligt waren
der Düshorner Kinderchor, der seit Februar
die Lieder zum Stück unter der Leitung von
Kantor Detlef Rase und Katharina Wagner geprobt
hat, und Kinder der Grundschule, die mit Orffschen
Instrumenten die Lieder begleiteten. Weitere Kinder
beteiligten sich am szenischen Spiel oder als Leser
der Geschichte. Sogar Hausmeister Thomas Reichstein
wurde eingesetzt und spielte seine Rolle als großer
Bär Brutus sehr überzeugend. Die Besucher
des Gottesdienstes würdigten die Aufführung
mit viel Beifall und Anerkennung.

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WZ vom
24.05.2008 |
"Erstklässler
wollen zuerst Lesen lernen"
Projektwoche "Hauptsache Lesen" zu Ende /
Viele Aktionen an der Grundschule Düshorn
Sie
sind in diesen Tagen besonders stolz: Die Erstklässler
der Ludwig-Rahlfs-Schule, Grundschule Düshorn, haben
ihr erstes eigenes Buch gelesen. Damit sind sie endlich
richtig in der Bücherwelt angekommen. Denn ihre
Klassenlehrerin Claudia Matzick weiß: „Wenn
Kinder zur Schule kommen, dann wollen sie nur eins: Schreiben
und Lesen lernen.“ Zum
Abschluss der Projektwoche „Hauptsache Lesen“ war
die WZ zu Gast in der Grundschule und überzeugte
sich vom Lesefieber der ABC-Schützen.
Düshorn
(se). Ob Kontinente, Mittelalter oder Delfine – in
der Grundschule Düshorn wurde in der vergangenen
Woche in allen Klassenstufen eifrig zu den unterschiedlichsten
Themen gearbeitet. Auch ein Besuch in der Galerie Jotwedee
in Ellinghausen stand auf dem Programm. Hier las Galeristin
Anna Marianne Sidenstein-Berwig den Schülern der
1. Klassen in der besonderen Atmospähre von kunstvollen
Bildern vor. Aber auch die ABC-Schützen stellten
ihr Lesekönnen unter Beweis und lasen aus ihrer
Fibel eine Geschichte über die Tobi-Mama vor, die
eine ganz besondere Leseratte ist.
Dass auch bereits die Erstklässler vom Lesefieber
angesteckt wurden, beweist ihr Ehrgeiz, ein ganzes Buch
durch zu lesen. Mit viel Ausdauer haben die ABC-Schützen „Delfine
bringen Glück“ von Christine Koenig zusammen
mit ihrer Klassenlehrerin Claudia Matzick durchgearbeitet. „Die
Kinder sind alle ganz stolz und begeistert“, berichtet
die Lehrerin. Viele Schüler hat jetzt die Leselust
gepackt. Sie haben sich für die Lesewoche Schlafsäcke,
Sitzkissen oder Decken mitgebracht, um gemütlich auf
dem Schulflur weitere „Schmöker“ zu verschlingen.
Als Belohnung für diesen Eifer kam gestern auch noch
ein prominenter Schriftsteller in die Schule: Der berühmte
Kinderbuchautor Werner Färber las den Schülern
aus seinen Werken vor.


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WZ
vom 25.05.2007 |
Kreisentscheid
"Schüler lesen platt"
Fünf Sieger stehen fest / Bezirksentscheid
am 14. Juni in Winsen/Aller
Walsrode. Seit einigen Jahren hält Plattdeutsch auch
in vielen Schulen wieder Einzug. Schüler, die plattdeutsch
sprechen, müssen sich nicht mehr verstecken, sondern
können ihre Sprache festigen und in plattdeutschen
Lesewettbewerben ihr Talent präsentieren. Dieser
Wettbewerb wird seit vielen Jahren gemeinsam vom Sparkassenverband
Niedersachsen und den Sparkassen unterstützt. Auch
in diesem Jahr beteiligte sich die Kreissparkasse Walsrode
wieder an dem Wettbewerb. Zehn Schulen nahmen das Angebot
an und führten einen plattdeutschen Schulwettbewerb
durch. Bis zum 4. Mai wurden die Sieger der Altersgruppen
A bis D in den Schulen ermittelt und für den Kreisentscheid
gemeldet, der am 15. Mai stattfand. Es traten 23 Schüler
aus fünf Altersgruppen vor die Jury, um ihre ausgewählten
Texte vorzutragen. Die Jury ermittelte folgende Gewinner:
Altersgruppe A: Maja Lehmann (Ludwig-Rahlfs-Schule Düshorn),
Altersgruppe B: Charlotte Behrens (Ludwig-Rahlfs-Schule
Düshorn), Altersgruppe C: Alexa Bunke (Gymnasium
Walsrode). Aus der gleichen Schule konnten sich für
den Bezirksentscheid, Altersgruppe D Wilma Wagner und
Altersgruppe E Insa Schulze qualifizieren.
Am 14. Juni
findet der Bezirksentscheid in Winsen an der Aller statt,
an dem die Gewinner der Altersgruppen teilnehmen und danach
vielleicht sogar die Möglichkeit haben, am Landesentscheid
teilzunehmen.

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WZ
vom 29.03.2007 |
Gottesdienst
im Zeichen des "Vater unser"
Vor kurzem wurde in der Kirche in Düshorn
ein ganz besonderer Gottesdienst veranstaltet. Neben der
kleinen Pia, die als Täufling im Mittelpunkt des
Geschehens stand, waren noch viele andere Kinder an der
Gestaltung dieses Gottesdienstes unmittelbar beteiligt.
Die Klasse 3b der Ludwig-Rahlfs-Grundschule Düshorn
hatte im Unterricht das "Vater unser" behandelt
und kindgerecht aufgearbeitet. Die Kinder brachten der
Gemeinde die Bedeutung der einzelnen Zeilen des Gebetes
auf sehr anschauliche Art und Weise nahe. So verteilten
sie nicht nur Bilder, Senfkörner und Brot, sondern
auch kleine "Sündenfäden", in die
jeder einen Knoten knüpfen kann, wenn er etwas Unrechtes
getan hat.
Unter der Leitung der Klassenlehrerin der Klasse 3b sang
der Kinderchor der Kirchengemeinde passend für diesen
Gottesdienst ausgewählte und einstudierte Lieder.
Zum Schluss begleitete die Gemeinde die Kinder mit Sprache
und Gestik beim Abschlussgebet.

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WZ
vom 13.11.2006 |
Schule
ist eine Herzensangelegenheit
Ines
Ernst als neue Leiterin der Grundschule Düshorn ins
Amt eingeführt / Herz und Liebe
Normalerweise ist der Ablauf so:
Wer den Arbeitsplatz wechselt, verabschiedet sich von
den ehemaligen Kollegen und feiert dann Einstand mit den
neuen. Ines Ernst (45) erledigte am Freitag beides im
Doppelpack. Mit einer Feierstunde wurde sie als neue Leiterin
der Grundschule Düshorn ins Amt eingeführt –
und sagte gleichzeitig dem Kollegium der Grundschule Hodenhagen
"tschüs". Grund: Erst einen Tag vor Beginn
des neuen Schuljahres hatte die Pädagogin erfahren,
dass sie Chefin in der Düshorner Schule wird. Da
blieb schlichtweg keine Zeit für einen "geordneten
Rückzug".
Düshorn (ei). Die Phase der Neuordnung im Bildungswesen
bekommt Ines Ernst gleich mehrfach zu spüren. Weil
auch in Schulbehörden Umstrukturierungen den Ablauf
beeinflussen, kam die Antwort auf ihre Bewerbung um den
Schulleiterposten in Düshorn erst auf den letzten
Drücker. Am letzten Tag der Sommerferien beendete
ein Anruf die Zeit der Ungewissheit. "Ich musste
erstmal den Hausmeister bitten, mir das Gebäude zu
zeigen", erinnert sich die neue Schulleiterin an
den Blitzstart.
Neuordnung bahnt sich auch inhaltlich an: Mit dem Modell
der eigenverantwortlichen Schule kommen in Niedersachsen
auch auf Führungskräfte ganz neue Herausforderungen
zu. "Sie bekommen mehr Freiheiten – haben aber
auch mehr Verantwortung für hohe Qualität",
machte Andreas Piesch bei der Amtseinführung deutlich,
beauftragter Schulfachlicher Dezernent in Bad Fallingbostel.
Er bescheinigte Ines Ernst, das nötige Handwerkszeug
dafür mitzubringen.
Dass Ines Ernst Schule nicht als Lernfabrik versteht,
hat sie in den vergangenen Jahren als Konrektorin der
Grundschule in Hodenhagen ebenso bewiesen wie zuvor als
Lehrerin in Lindwedel und Rethem.
"Schule ist Herzensangelegenheit", hat auch
Personalvertreterin Claudia Matzick die Marschrichtung
der neuen Leiterin erkannt. So bestand denn auch die Dekoration
in der Aula zur Amtseinführung aus Herzchen aller
Größenordnungen. "Kinder haben das Bedürfnis
und das Recht auf emotionale und persönliche Zuwendung",
ergänzte Claudia Matzick. Nur mit Herz und Liebe
sei der Lehrauftrag erfolgreich zu erfüllen. Nach
zweieinhalb Monaten Erfahrung sei erkennbar, "dass
Schulalltag in diesem Sinne gelingt."
Für Ines Ernst selbst geht ein Traum in Erfüllung:
"Ich wollte ganz bewusst Leiterin an einer kleinen
Schule werden – Düshorn ist optimal."
In der Schule, in der sich acht Lehrerinnen und zwei pädagogische
Mitarbeiterinnen um 160 Schüler kümmern, komme
Menschlichkeit nicht zu kurz.

Abschied
und Einführung ins neue Amt:
Ines Ernst ist am Freitag nicht nur als Leiterin der Grundschule
Düshorn ins Amt eingeführt worden. Sie verabschiedete
sich auch gleichzeitig von den ehemaligen Kollegen der
Grundschule Hodenhagen (Bild: Blumen gab es unter anderem
von Siegfried Dombrowky, Leiter der Grundschule Hodenhagen).
Zur Begrüßung waren auch Walsrodes Bürgermeisterin
Silke Lorenz gekommen, der Düshorner Pastor Walter
Ranft sowie Vertreter der Elternschaft und der Dorfgemeinschaft.

Musikalische
Begrüßung: Die Klasse 3b präsentierte
sich unter der
Leitung von Katharina Wagner vielseitig – mit Chorgesang
und Flötenklang.
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WZ
vom 6.11.2006 |
Die
Schüler verteilen "Denkzettel" in Düshorn
Besondere
Tempomessung an Durchgangsstraße
Die Schüler und Lehrer der
Grundschule in Düshorn freuten sich: Am Donnerstagvormittag
wurde die Geschwindigkeit aller Autofahrer, die an ihrer
Schule vorbeifuhren, vom Messeinsatzleiter des Landkreises,
Izaäk Deurloo, gemessen – und die Kleinen konnten
live dabei sein. Direkt vor der Düshorner Schule
verläuft die Hauptdurchgangsstraße mit viel
und oft zu schnellem Verkehr.
Düshorn. Das Messergebnis teilte Izaäk Deurloo
dem Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel,
Detlev Maske, über Funk mit. Der wartete bereits
einige hundert Meter weiter, um mit Unterstützung
der Dritt- und Viertklässler, der Polizeikommissarin
Mareike Fieweger sowie Leonard Kernhoff, der zurzeit sein
Schülerpraktikum bei der Polizei absolviert und Svenja
Winkelmann, Auszubildende des Landkreises, die gemessenen
Fahrer anzuhalten und in einem "Kontrollgespräch"
über die Gefahren im Schulwegbereich aufzuklären.
Die Kleinen verteilten Faltblätter und vorbereitete
"Denkzettel", selbst gemalte Bilder, die sie
den Autofahrern zur Erinnerung schenkten. Marion Dehning,
Leiterin der Bußgeldstelle, erläuterte den
Kindern die Messaktion und die Geschwindigkeitsmessanlage.
Derweil fanden in der Schule weitere Aktionen zur Verkehrserziehung
statt – dazu hatten der Walsroder Kontaktbeamte
Harald Kühn auch wieder Stoffpuppe "Fridolin"
dabei.

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WZ
vom 16.6.2005 |
Bezirksentscheid
Plattdeutsch: Düshorner mit guten Plätzen
Die
Kreissparkasse Walsrode hatte am 9.6.2005 zum Bezirksentscheid
im plattdeutschen Lesen in die Wilhelm Raabe Schule nach
Lüneburg eingeladen. Mit einem von Frau Lore Lotte
Hoops (Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der KSK Walsrode)
gecharterten Bus machten sich die Gewinner des Altkreises
Fallingbostel gutgelaunt und aufgeregt auf den Weg, um
mit den Siegern des Regierungsbezirks Lüneburg in
den "Lesewettstreit" zu treten.
Eine kompetente Jury hatte die schwierige Aufgabe, aus
durchweg sehr guten Vorlesern und Vorleserinnen die Besten
zu ermitteln. Kein Wunder, dass es bei der Siegerehrung
spannend wurde: Gute vierte Plätze erreichten Dennis
Ehlers, Louisa Dirks und Raphael Marquard aus der Heinrich-Christoph-Londy
Schule Rethem. Alexa Bunke erreichte den dritten Platz
in der Altersgruppe der 3. Klassen, Micha Schulze kam
in der Gruppe der 4. Klassen sogar auf den zweiten Platz
(siehe Bilder unten). Beide besuchen die Ludwig-Rahlfs-Grundschule
Düshorn. Somit ist dieser Erfolg auch eine große
Freude für Lehrerin Katharina Wagner, die intensiv
mit den Kindern geübt und gelesen hat.
Ein Dankeschön geht an Eltern und Großeltern,
die das plattdeutsche Kulturgut pflegen, sowie an die
Kreissparkasse Walsrode, die den Wettbewerb schon in der
Vergangenheit unterstützt hat und auch weiter fördern
wird.

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WZ
vom 4.5.2005 |
Ein
ungewöhnlicher Lesewettbewerb: De Lütten snackt
Platt
Auch in diesem Jahr ließen es sich die Kinder der
Ludwig-Rahlfs-Schule Düshorn nicht nehmen, einen
plattdeutschen Lesewettbewerb „einzufordern“:
Trotz fehlender Unterrichtsstunden zum Beispiel in Form
einer Plattdeutsch-AG hatten sich insgesamt 20 Kinder
der 3. und 4. Klassen in den Pausen oder freien Unterrichtsstunden
gründlich auf ihre Lesetexte vorbereitet.
Außer einer Lehrkraft stand ihnen auch private Unterstützung
(Großeltern, Nachbarn) beim Üben zur Seite.
Das Ergebnis dieses freiwilligen Einsatzes ließ
sich hören. Die Siegerin der 3. Klassen schließlich
wurde Alexa Bunke aus Ellinghausen. Bei den 4. Klassen
konnte Micha Schulze aus Beetenbrück das Rennen für
sich entscheiden. Sie werden demnächst am Kreisentscheid
in Walsrode teilnehmen. Alle Leser und Leserinnen erhielten
kleine Buchpreise.

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WZ
vom 21.3.2005 |
Zauberer
in der Schule
Kürzlich
besuchte Zauberer Hagen die Grundschule Düshorn.
In der Turnhalle verzauberte er die Kinder und das Kollegium
gleichermaßen. Auch bei genauem Hinsehen blieb die
Illusion perfekt. Belohnt wurde der Auftritt durch tosenden
Beifall.

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WZ
vom 13.1.2005 |
Junge
Düshornerinnen fit in Sachen Internet
Natascha,
Nina, Mariesa, Julia, Fabienne und Nadja machen den Jungs
was vor: Die jungen Düshornerinnen sind Regionalsieger
des Wettbewerbs „Internetatlanten“, den die
WZ gemeinsam mit der Initiative N-21 („Schulen ans
Netz“) initiiert hatte. Das Sechser-Gespann darf
sich jetzt über 250 Euro Preisgeld für seine
Schule freuen – als Belohnung für ihren Internet-Beitrag
über Walsrodes Stadtgeschichte. Wochenlang hatten
die Mädchen an dem Projekt gearbeitet, das zahlt
sich jetzt aus. Kürzlich gratulierten WZ-Anzeigenleiter
Dirk Wagner-Rosenmeier und N-21-Geschäftsführer
Achim Schreier der Düshorner Schulleiterin Monika
Rieckmann, der Projekt-Betreuerin Katharina Wagner (Foto:
hinten v. li.) und natürlich den Siegerinnen. „Ihr
habt was Tolles geleistet und Euch gegen viele andere
durchgesetzt“, lobte N-21-Chef Achim Schreier. Die
sechs Mädchen besuchen mittlerweile weiterführende
Schulen, neue Computer-Experten wird es an der Grundschule
Düshorn aber wohl nicht geben: Während die Ausstattung
dem neuesten Stand entspricht, fehlen laut Katharina Wagner
Lehrerstunden, um eine Computer-AG anbieten zu können.
Der Siegerbeitrag ist unter www.geschichtsatlas.de/~gc35
oder unter www.dueshorn.de/schule/projekt/index.html anzusehen.

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WZ
vom 30.4.2004 |
96-Profi
Stendel in Düshorner Grundschule wild umjubelt
Besuch
im Rahmen des "Comenius"-Projekts / Bälle
im Gepäck
Hochspannung
herrschte gestern Vormittag in der Ludwig-Rahlfs-Schule
in Düshorn. Die Grundschüler verbrachten ihre
große Pause – trotz Regen – im Freien
und hatten dabei stets den Parkplatz im Auge: "Wann
er wohl kommt?" "Welches Auto fährt er?"
"Ist er nett?" – "Er", das ist
Daniel Stendel, Fußball-Bundesligaprofi bei Hannover
96, der im Rahmen des "Comenius"-Projekts die
Schule besuchte und reichlich Geschenke im Gepäck
hatte. Zusammen mit Ehefrau Manja und seiner kleinen Tochter
Jule (15 Monate alt) verbrachte er den ganzen Vormittag
in der Turnhalle, nahm sich geduldig Zeit für die
bohrenden Fragen der Kinder, leitete verschiedene kleine
Trainingseinheiten und schrieb immer wieder Autogramme.
Im
Rahmen des "Comenius"-Bildungsprogramms, das
von der europäischen Union unterstützt wird,
arbeitet die Düshorner Grundschule mit Schulen in
Dänemark und Spanien zusammen. In diesem Jahr steht
das Thema "Freizeit" im Mittelpunkt –
und damit gleichsam der Fußball. Bei einem Besuch
brachte kürzlich ein spanischer Lehrer aus der Partnerschule
in Salamanca einen Fußball von Real Madrid mit.
Dieser wird nun von Klasse zu Klasse in Düshorn weiter
gereicht, damit die Kinder eifrig kicken können.
Da es persönliche Verbindungen aus dem Kollegium
zu Stendels Ehefrau gibt, kam der Kontakt zu dem Profi
zustande. "Kinder sind das wichtigste überhaupt.
Gar keine Frage, dass ich sofort zugesagt habe, hier her
zu kommen. Ich mache gerne etwas mit Kindern. Diese Begeisterung
und Euphorie zu erleben, ist schon toll", freute
sich der 30-Jährige, der der Schule drei 96er-Autogrammbälle
schenkte. Je einer wird an die Partner in Dänemark
und Spanien weiter gereicht.
Aufgrund der Lockerheit und Offenheit, mit der der in
Frankfurter/Oder geborene Stendel auf die Kinder zuging,
verloren diese sofort ihre Berührungsängste,
ließen ihn auf Trikots, Fußball-Schuhe, selbst
gemalte Bilder, Ranzen und vieles mehr seine Unterschrift
setzen – einige hatten extra ein Shirt von Hannover
96 angezogen. Eines mit Stendels Nummer 11 war allerdings
nicht dabei. "Ich werde jetzt Hannover-Fan",
erklärte aber nicht nur einer der Schüler, "Fans
von Daniel sind wir jetzt sowieso schon alle!"
Am Rande seines Besuchs äußerte sich der Kicker
(68 Bundesliga-Spiele, sechs Tore, für den HSV und
Hannover sowie 160 Zweitligaspiele, 49 Tore, für
SV Meppen, FC Gütersloh und Hannover) zum aktuellen
Liga-Geschehen: "Neben Köln steigen noch die
Frankfurter, weil wir die am Wochenende schlagen werden,
und 1860 München ab. Meister wird Bremen. Die spielen
einen guten Fußball. Bei den Bayern ist das nichts
dieses Jahr..."


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WZ
vom 29.9.2003 |
Statt
Mathematik eine Woche Manegenluft geschnuppert
Aus
Düshorners Grundschülern wurden Zirkusartisten
/ Zirkus „Bellissimo“ hat ein erfolgreiches
Konzept
Die
Zuschauerplätze füllen sich immer mehr. Sylvia
Kaselowsky hat alle Hände voll zu tun. Eintrittskartenverkauf,
nebenbei noch Popkorn abfüllen, Colaflaschen aufmachen.
Doch die junge Frau strahlt. Sie und ihr Mann Marcello
haben Zirkusblut in den Adern. Sie stammen beide aus Artistenfamilien.
In diesem Jahr haben sie sich mit dem Zirkus „Bellissimo“
selbstständig gemacht. Es ist ein besonderer Zirkus,
mit dem Kaselowskys auf Tournee gehen. Denn erst Montags
lernen sie die Artisten kennen, die eine Woche später
in der Manege dafür sorgen, dass im Zirkuszelt die
Vorstellungen immer ausverkauft sind.
Im Umkleideraum der Düshorner Turnhalle wird kräftig
geschminkt. Ein Stern auf der Wange einer kleinen Ballerina
hat seinen Glanz verloren, muss noch einmal aufgefrischt
werden. Die 160 Schüler und Schülerinnen der
Grundschule haben am Freitag längst den Schulalltag
abgehakt. Seit Montag sind sie mindestens zwei Stunden
am Tag in eine andere Welt eingetaucht. Sie haben sich
in Zirkusleute verwandelt.
„Das Video lag schon länger bei uns rum, aber
es wurde von niemandem beachtet“, gibt Monika Rieckmann
zu. Die Schulleiterin und ihr Kollegium wurden erst wieder
an den Film erinnert, als eines Tages Sylvia Kaselowsky
vor der Schultür stand und ihnen ein Projekt vorstellte,
von dem zunächst die Lehrer, dann die Kinder und
schließlich auch die Eltern begeistert waren.
Am vergangenen Montag wurde es Ernst. Der Zirkus „Bellissimo“
bezog das Quartier hinter dem Grundschulgebäude.
Nachdem das Gerüst des Zeltes stand, erhielten die
Kinder ihre erste Aufgabe: Sie mussten beim Aufbau helfen.
„Es ist wichtig, dass sie sehen, dass hier nicht
alles nur Glitzerwelt ist“, sagt Sylvia Kaselowsky.
Sie kommt wie ihr Mann Marcello aus einer Zirkusfamilie.
Acht Mädchen waren sie. „Ja, früher haben
wir richtigen Zirkus gemacht“, erzählt sie.
Doch immer mehr kleine Zirkusunternehmen zogen durch die
Lande, auch schwarze Schafe waren darunter, die den Ruf
schädigten und mit dafür sorgten, dass das Publikum
ausblieb. Ihre Eltern setzten darum vor zehn Jahren auf
eine neue Idee. Sie zogen mit ihrem Zirkuszelt zu den
Schulen und übten mit den Schülerinnen und Schülern
eine Zirkusvorstellung ein.
Vor einem Jahr übernahmen Sylvia und Marcello das
Konzept. Mit ihrem Zirkus „Bellissimo“ steuern
sie Grundschulen an. Montags wird das Zelt aufgebaut.
Von Dienstag bis Freitag wird geprobt und sonnabends finden
die Vorstellungen statt. „Es ist erstaunlich, was
man den Kindern in dieser kurzen Zeit beibringen kann“,
betont Sylvia. Die Eltern der Düshorner Grundschulkinder
untermauern die Aussage am Freitag mit lautstarkem und
begeistertem Beifall. In Düshorn gibt es seit einer
Woche nur noch kleine Artisten.
Das sei schon eine Alternative zum normalen Zirkus, gibt
die Zirkuschefin zu, und ein Blick in die gut gefüllte
Kasse liefert den Beweis. Zehn Euro pro Kind kostet die
Teilnahme am besonderen Unterricht. Und zur Vorstellung
zahlen Eltern, Großeltern, Nachbarn und Verwandte
noch einmal gerne Eintritt für ein eineinhalbstündiges
Zirkusprogramm der besonderen Art. „Man muss gut
mit Kindern umgehen können, und das muss einem Spaß
machen“, nennt Sylvia Kaselowsky die Hauptbedingungen,
um mit ihrem Zirkuskonzept erfolgreich zu sein.
Ihr Ehemann Marcello hält den jüngsten Artisten
auf dem Arm. Sohn André ist gerade 16 Monate alt,
schon jetzt ein echter Wirbelwind in seiner blauen Zirkusuniform.
„Die ersten vier Jahre sind die wichtigsten für
unseren Zirkus“, sagt der Familienvater. Wenn man
die erfolgreich bestanden habe, könne man nach festen
Tourplänen die Schulen ansteuern. „Alle vier
Jahre kann man wieder in die Grundschulen kommen, weil
dann komplett neue Schüler da sind.“ Bis dahin
wird der Zirkus „Bellissimo“ noch viele Kilometer
zurücklegen müssen. Von Düshorn aus ging
es am Wochenende weiter nach Schwerin. Erst Ende November
wird in diesem Jahr das Winterquartier in Bielefeld bezogen.


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WZ
vom 15.5.2003 |
Sieger
sind eine Runde weiter
Kreisentscheid:
Plattdeutsch in der Kreissparkasse Walsrode
Auf
Einladung der Kreissparkasse Walsrode gestalteten 16 Schulen
aus dem Kreis einen plattdeutschen Schulwettbewerb. Mit
viel Engagement und Spaß waren Schüler und
Lehrer dabei, es mussten die Texte ausgesucht und fleißig
geübt werden. Bis zum 30. April wurden die Sieger
der Altersgruppen A bis D in den Schulen ermittelt und
für den Kreisentscheid der Kreissparkasse gemeldet.
Vor kurzem fand nun der Kreisentscheid in den Räumen
der Kreissparkasse in Walsrode statt. Es traten 31 Schüler
aus fünf Altersgruppen vor die Jury, um ihre ausgewählten
Texte vorzutragen. Nach den Vorträgen ermittelten
die Jury-Mitglieder folgende Gewinner: Altersgruppe A:
Wilma Sophie Wagner (Ludwig-Rahlfs-Schule Düshorn),
Altersgruppe B: Cecilia Kowollik (Hermann -Löns-Schule
Bad Fallingbostel), Altersgruppe C: Christopher Bäßmann
(KGS Schwarmstedt), Altersgruppe D: Alexander Möller
(Realschule Walsrode) und aus der Altersgruppe E: Julia
Michaelis (HRS Bad Fallingbostel).
Marcus
Meyn von der Kreissparkasse Walsrode überreichte
allen Gewinnern Preise und gratulierte ihnen zu ihrem
Erfolg. Die übrigen Gewinner aus den Schulentscheiden
konnten sich über eine Sporttasche freuen.
Am
20. Juni 2003 findet der Bezirksentscheid des Lesewettbewerbs
in Harburg statt, an dem die Gewinner der Altersgruppen
teilnehmen und vielleicht sogar die Möglichkeit haben,
am Landesentscheid teilzunehmen.

Die
Gewinner des Kreisentscheides des plattdeutschen Lesewettbewerbes
erhielten jetzt ihre Preise. Sie haben das Ticket zum
Bezirksentscheid in Harburg gelöst. |
WZ
vom 6.5.2003 |
Düshorner
Kinners lest up platt
An
der Ludwig-Rahlfs-Schule in Düshorn wurde am 29.4.
ein Plattdeutscher Lesewettbewerb ausgetragen.
Der
Anstoß dazu entstand in der Plattdeutschen Arbeitsgemeinschaft,
in der sich seit Anfang des Jahres mehr als 30 Kinder
mit plattdeutschen Liedern, Gedichten und Geschichten
spielerisch beschäftigen.
18
Jungen und Mädchen haben sich zum Lesewettbewerb
gemeldet und verschiedene Geschichten vorgetragen. Die
überwiegend lustigen Geschichten reichen von den
Streichen Eulenspiegels bis hin zu den Gedanken des lieben
Gottes, die er sich bei der Schöpfung gemacht hatte.
Die Kinder haben sich zum Teil mit Oma und Opa zuhause
vorbereitet oder aber das freiwillige Übungsangebot
in den Pausen angenommen.
Von
der dreiköpfigen Jury wurde nicht nur die Leseflüssigkeit
und –fertigkeit, sondern auch die Betonung und die
Aussprache beurteilt. Ermittelt wurde jeweils ein Sieger
der 3. bzw. 4. Klassen. Beide Sieger nehmen am Kreislesewettbewerb
in Walsrode teil. Aus den dritten Klassen haben mit nur
geringem Punktunterschied gewonnen: 1. Wilma Sophie Wagner,
2. Maureen Stefanus, 3. Hannah Schünemann. Die Sieger
der 4. Klasse sind: 1. Lisa Marie Hoops, 2. Melvin Bach,
3. Miriam Burklin.
Auch interessierte Gäste waren herzlich willkommen,
uns so manch ein Eltern- oder Großelternteil hat
seinem Sprössling persönlich die Daumen gedrückt.

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Dänische
Mücken sind wie deutsche Mücken
Düshorner Grundschule pflegt europäische
Partnerschaften / Dänische Lehrer zu Gast
Im zweiten Jahr arbeiten Schüler und Lehrer aus
Düshorn, Salamanca (Spanien) und Tjaereborg (Dänemark)
gemeinsam an ausgewählen Projektthemen. Die drei
Schulen werden dabei finanziell von der Europäischen
Union als „Comenius-Projektschulen" unterstützt.
Wie von der Projektkoordinatorin Claudia Matzek zu hören
war, kamen die Verbindungen über das Internet zustande.
Am vergangenen Donnerstagabend trafen sich Schulleiter
Henrik Haller und Projektkoordinator Henning Schmidt-Hansen
mit zwei weiteren Kolleginnen, die die Klassen eins
bis vier an der Schule in Tjaereborg begleiten, in Düshorn
mit den deutschen Kolleginnen der Düshorner Grundschule
und mit Schulleiterin Monika Rieckmann. Schulamtsdirektor
Wolfgang Puschmann zeigte sich erfreut über den
Austausch der Erfahrungen, die durch gegenseitige Besuche
unterstrichen würden. Auch wenn Unterschiedliches
festgestellt werden könne, so war man sich doch
einig, dass die dänischen Mücken wie die deutschen
seien...
Zurzeit
arbeiten die Partnerschulen zum Thema „Natur“.
Die Waldjugendspiele, die vergangenen Freitag im Uhlenbusch
von der Düshorner Grundschule veranstaltet wurden,
waren Anlass für den Besuch der dänischen
Lehrer. In Tjaereborg werden ähnliche Unterrichtsprojekte
geplant. Ein Austausch von Ergebnissen und Arbeitsmaterialien
wird wie schon in der Vergangenheit auch hier wieder
stattfinden. In ständigen Ausstellungen an den
Partnerschulen wird dies allen Schülern, Lehrern
und Eltern zugänglich gemacht.
Leider
konnten die spanischen Kollegen an den diesjährigen
Waldjugendspielen in Düshorn nicht teilnehmen.
Statt dessen werden per Post Videofilme, Fotos, Materialien
und Schülerarbeiten nach Spanien geschickt. Für
die dänischen Kollegen war der Aufenthalt in Düshorn
etwas Besonderes mit der Gelegenheit, direkt einen Eindruck
von der Arbeit an der Düshorner Grundschule zu
bekommen. Respekt und Toleranz würde die Partnerschaft
begleiten, sagte Henrik Haller von der dänischen
Schule. Er und seine Kollegen würden die Waldjugendspiele
gespannt begleiten. Wie zu erfahren war, mussten die
Schüler Wild, Vögel, Bäume, Sträucher
und Früchte identifizieren und benennen.
Ein
Lernen mit allen Sinnen wie das Schmecken von Waldfrüchten,
das Ertasten von Bäume oder das Erfühlen verschiedenster
Waldböden gehörte aber ebenso zum Programm.
Geschicklichkeit war beim „Zapfenweitwurf“
gefragt oder die Merkfähigkeit für das Erlernen
eines Gedichtes.

Das
Düshorner Kollegium der Grundschule traf sich mit
Kollegen einer dänischen Schule zum Erfahrungsaustausch.
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